108 - Duncan, S, Parrill, F (Chicago) Loehr, D, (McLean)
Session : Prosody 2
108 - Duncan, S, Parrill, F (Chicago) Loehr, D, (McLean) : “Discourse factors in gesture and speech prosody”
jeudi 16 juin- 17h30-17h30
(Salle F08)
Duncan, Susan
(University of Chicago, Chicago)
Loehr, Daniel
(The Mitre Corporation, Mc Lean)
Parrill, Fey
(University of Chicago, Chicago)
Discourse Factors in Gesture and Speech Prosody
The great variability of gestures in natural discourse suggests the
shaping infl uence of many factors and poses a challenge to the search
for systematic patterning. Many researchers meet this challenge in
one of three ways : (1) a ‘case study’ approach of explicating all gestures
in a single discourse segment, (2) experimental elicitation of
gesture-plus-speech productions isolated from context, (3) excerpting
gesture-speech productions from natural discourses for comparison,
the contexts that shaped them being considered a source of
statistical ‘noise’ and left unexamined. In this study, instead, we
systematically manipulate the extended discourse context of gesturing,
across a large number of narrations, and demonstrate that
gestures and speech prosodic emphasis work to highlight points of
contrastive discourse focus in an unfolding narration. Instrumental
analyses of the speech prosodic variables of pitch, loudness, and syllable
duration show discourse effects on speech prosody correlated
with the observed effects on gesture.
Die große Variabilität von Gestik in natürlichem Diskurs suggeriert
den formgebenden Einfl uss zahlreicher Faktoren und stellt eine Herausforderung
für die Suche nach systematischer Musterbildung dar.
Zahlreiche Forscher stellen sich dieser Herausforderung auf einer
von drei Arten : (1) mittels eines Fall-Studien Ansatzes in Form der
Beschreibung aller Gesten in einem einzelnen Diskurssegment, (2)
mit Hilfe experimenteller Erhebungen von kontextisolierten Kombinationen
von Gestik und Sprache, (3) durch das Herauslösen von
Geste-Sprache-Produktionen aus einem natürlichem Diskursrahmen
zum direkten Vergleich, wobei die Kontexte, die zur Formung dieser Produktionen beigetragen haben, lediglich als Quelle einer statistischen
Störung angesehen und nicht mit in die Untersuchung mit
einbezogen werden. Im Gegensatz dazu haben wir in der jetzigen
Studie den erweiterten Diskurskontext des Gestikulierens über eine
große Zahl von Erzählungen hinweg systematisch manipuliert und
zeigen, dass Gesten und sprachprosodische Betonung für die Hervorhebung
von Textstellen mit kontrastivem Diskurs-Fokus in einer sich
entfaltenden Erzählung sorgen. Instrumentelle Analysen der sprachprosodischen
Variablen Tonhöhe, Lautstärke und Silbenlänge stellen
Diskurseffekte auf Sprachprosodie korreliert mit den beobachteten
Auswirkungen auf Gestik dar.
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