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42 - Schmidt, K (Barcelona)

Session : L1 / L2

42 - Schmidt, K (Barcelona) : “ “The Frog Story” - Coverbal Gestures in First and Second language.”

Mercredi 15 juin - 17h30-18h0
(Amphithéâtre)


-  Schmidt, Katrin (Universitat de Barcelona, Barcelona)

Die Froschgeschichte - Redebegleitende Gesten im Spanischen und Deutschen als L1 und L2

Dass bei Wortfi ndungsschwierigkeiten der Gestikgebrauch steigen kann, dürfte außer Frage stehen. Dass dies im Fremdsprachengebrauch besonders häufi g auftritt, wohl auch. Aber ist das die einzige Differenz zwischen dem Gestikulieren in der Mutter- bzw. Fremdsprache ? Und inwieweit spielen einzelsprachliche Unterschiede hier eine Rolle ? Im vorliegenden Korpus sind die Muttersprachen Spanisch/ Katalanisch und Deutsch. Es handelt sich um Interviews, die innerhalb des interuniversitären und interdisziplinären Projektes VARCOM (Variation, Multimodale Kommunikation und Mehrsprachigkeit) mit Studenten der Universität von Barcelona bzw. Erasmusstudenten jeweils in der L1 und L2 durchgeführt wurden. Die Interviews setzen sich aus zwei Teilen zusammen, einem halbstrukturierten Teil für die experientielle Elizitation und einem Teil mit klar umrissenen Produktionsaufgaben für die experimentelle Elizitation. Bei der von mir ausgewählten Aufgabe handelt es sich um die Erzählung einer Bildergeschichte, der Froschgeschichte, die den Probanden mehrere Schwierigkeiten bereitet : Zum einen sind das lexikalische Herausforderungen, zum anderen auch das Umgehen mit der Textsorte der Narration. Ausgehend von den zahlreichen Bewegungsereignissen einem nachgewiesenen typologischen Unterschied zwischen den romanischen und germanischen Sprachen möchte ich zeigen, wie die Probanden jene Schwierigkeiten lösen und vor allem welche Rolle dabei die körperliche Kommunikation spielt.


There is little doubt that the use of gestures rises whenever speakers encounter word retrieval diffi culties. This is even more obvious in foreign language use. But is this the only existing difference between gestu ring in the mother tongue and gesturing in a foreign language ? And to what extent do differences between one language and the other affect this phenomenon ? In our corpus the native languages are Spanish/Catalan and German. Interviews have been held within the interuniversity and interdisciplinary project VARCOM (Variation, Multimodal Communication and Plurilinguism) with students from the university of Barcelona and Erasmus students in L1 and L2. The interviews are divided into two parts : a half-structured part for experiential elicitation and a second part with clearly given tasks for experimental elicitation. I chose one of these tasks, „The Frog Story“, a narration containing several dif- fi culties for the tested person : lexical challenges on the one hand, and handling the problems of text-type narration on the other. Taking the numerous motion events as a starting point - where a typological difference between Romanic and Germanic languages exists
-  I will show how the subjects solve these difficulties and above all which role nonverbal communication plays-